Startseite
Therapiekonzept
Aktuelles
Vita
Publikationen
Impressum/Kontakt
Anfahrt


Grundlage meiner psychotherapeutischen Arbeit ist die Verhaltenstherapie. Zusätzlich habe ich Ausbildungen in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie, klinischer Hypnose nach Milton Erickson, systemischer Therapie, Entspannungsverfahren (Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson und Autogenes Training) und Traumatherapie mit EMDR. Da ich mich seit Jahren mit dem Thema Persönlichkeitsstörungen beschäftige (s. Publikationsliste), versuche ich in den meisten Therapien, nicht nur – wie in der Verhaltenstherapie üblich – auf die aktuelle Symptomatik, sondern auch auf die entwicklungsgeschichtlichen Hintergründe einzugehen. Dabei geht es jedoch immer wieder um die Grundidee der Verhaltenstherapie, dem Patienten konkrete Fertigkeiten beizubringen, die er benötigt, um aktuelle Problemsituationen besser bewältigen zu können. Krisensituationen, die mitbedingt sind durch die Persönlichkeitsstruktur, sind daher anders zu behandeln, als Krisensituationen, die jeden Menschen stark belasten würden. Ich gehe davon aus, dass in der Regel die aktuelle Krise der Anlass sein wird sich um eine Psychotherapie zu kümmern, dass es dann inhaltlich in der Psychotherapie selbst aber eher darum gehen sollte, zu verstehen, wie es zu dieser Krise kam und wie weitere Krisen zu vermeiden sind und nicht, um eine akute Bewältigung der aktuellen Krise. Therapeutische Vorgehensweisen unterscheiden sich in vielen Aspekten sehr grundlegend je nachdem ob man Krisenintervention macht oder Psychotherapie und deshalb sollte beides nicht miteinander vermischt werden. Dies ist der Grund, warum Sie bei mir einen Erstgesprächstermin nicht notfallmäßig erhalten, sondern in der Regel erst mehrere Monate nach Anmeldung. 

Medikamentöse Behandlung
Da ich zusätzlich Facharzt für Psychiatrie bin, behandle ich viele Störungen zusätzlich auch mit Psychopharmaka. Dabei ist es mir wichtig, dass Sie als Patient nach ausführlicher Aufklärung mit der Medikation einverstanden sind und gemeinsam mit mir versuchen, das optimale Medikament in der optimalen Dosierung für Sie zu finden. Dabei vertrete ich bei den meisten Psychopharmaka die Ansicht, dass sie bereits in wesentlich niedrigerer Dosierung als in der psychiatrischen Praxis üblich und von den Pharmafirmen empfohlen, wirksam sind und Nebenwirkungen vermieden werden können mit niedrigen Anfangsdosierungen und sehr langsamem Aufdosieren. Auch diese Vorgehensweise erfordert von Ihnen wieder Mitarbeit und Geduld. Für die meisten psychischen Störungen gibt es leider keine gleichzeitig guten und schnellen Lösungen.